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Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

In den letzten Wochen wurde die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in der Verbandsgemeinde vom Boden und von der Luft aus durchgeführt.

Die Behandlung der Bäume aus der Luft erfolgte mittels Helikopter (Foto). Dafür wurde durch die Koordinierungsstelle EPS des Landkreises Stendal in Iden ein

behelfsmäßiger Flugplatz eingerichtet. An zwei Tagen wurden von hier aus Flüge unter anderem zu den vorgesehenen Flächen der Verbandsgemeinde unternommen.

Für den Einsatz aus der Kuft waren entsprechende Witterungsbedingungen, wie Temperatur, Wind und Trockenheit erforderlich.

Über die Luftbekämpfung wurde unter anderem auch über die Homepage der Verbandsgemeinde informiert.

In der Zeit vom 23. – 25. Mai begleiteten Mitarbeiter der Verbandsgemeinde den Pick-Up (Foto) der mit der Bodenbekämpfung beauftragten Firma zu den ca. 1.700 vorgesehenen

Eichbäumen der Verbandsgemeinde.

Nunmehr startet die dritte Welle der Bekämpfung der gefährlichen Raupen durch Mitarbeiter der Verbandsgemeinde, wobei die gefährlichen Raupen am Stamm gestellt und Nester entnommen werden.

Es wurde beobachtet, dass die aufgehängten Brutkästen von Vögeln aller Arten angenommen wurden. Diese leisten bei der Bekämpfung der Raupen eine spürbare Unterstützung, in dem sie die Raupen des Eichenprozessionsspinners für die Aufzucht ihres Nachwuchses verwenden.

Unabhängig davon wird die Bevölkerung aufgerufen, sich unter und bei Eichen vorsichtig zu verhalten. Brennhaare dieser gefährlichen Raupe können auch noch über Jahre hinweg den Boden kontaminieren und zu unangenehmen bis gefährlichen Reaktionen des Körpers führen.

Am Jahresende wird dann die Verbandsgemeinde gegenüber dem Landkreis Stendal die Luft – und Bodenbekämpfungsmaßnahmen abrechnen, weil diese unter der Verwendung von Förderungen des Landes Sachsen-Anhalts erfolgt sind.

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